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3. Buxtehuder Nacht des Wissen

Brennstoffzellen ....und hinten kommt nur Dampf ´raus!

am Freitag, 09 April 2010
Beginn: 19.00 Uhr / 20.00 Uhr/ 21.00 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Buxtehude

Brennstoffzellen
Eine neue Energieform der Zukunft ist die Brennstoffzellen- und Wasserstoff-Technologie. Sie werden überrascht sein, wieweit diese neue, einfache, saubere und umweltfreundliche Technologie in unserer Umgebung bereits eingesetzt wird. Die Alsterschiffe und die Stadtbusse in Hamburg fahren bereits damit.Wir informieren über dieses spannende, zukunftsweisende Thema mit Filmvorträgen und Dia-Show. Kinder und Jugendliche können mit Baukästen eine funktionierende Brennstoffzelle bauen. Die Plätze dafür sind begrenzt.

 

Geschichte: die Brennstoffzelle und Mr. Grove
Eine Filmvorführung

Das Prinzip der Brennstoffzelle ist schon über 160 Jahre alt, denn bereits 1839 beschreibt der britische Physiker William Grove sie unter der Bezeichnung "galvanische Gasbatterie". Eine Brennstoffzelle erzeugt aus der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff Strom. In 1839 baut William Grove (1811-1896) das erste funktionsfähige Modell. Er taucht zwei Platinelektroden in Schwefelsäure, umgibt die eine mit Wasserstoff, die andere mit Sauerstoff. Grove kann so Strom erzeugen. Groves sogenannte Gasbatterie findet zunächst kaum Beachtung. Erst in der Raumfahrt erlebt das Prinzip eine Renaissance und gilt heute als viel versprechendes System zur Nutzung von Wasserstoff als alternative Energiequelle.
(Quelle: www.wikipwedia.de)

Wie funktioniert eine Brennstoffzelle?
Wir werden mit dem Experimentierset   "Construction C 30"
von der Firma "Eitech" mit Brennstoffzelle, nachfüllbaren Metallhydridspeicher einen Elektromotor antreiben. Brennstoffzellen sind elektrochemische Energiewandler. Sie erzeugen Elektrizität direkt durch elektrochemische Verbrennung von Wasserstoff, schadstofflos und mit hoher Effizienz. Das Prinzip ist recht einfach: Reiner Wasserstoff wird der Anode zugeführt. Die Katode wird mit Luftsauerstoff versorgt. In der Brennzelle kommt es zu einer chemischen Reaktion, wobei elektrischer Strom fließt und als Nebenprodukt reines Wasser entsteht.
Du kannst mit der Brennstoffzelle experimentieren.

Die Hansestadt Hamburg
Eine Filmvorführung

Wasserstoff und Brennstoffzellen gelten als wesentliche Elemente künftiger Mobilität. Die Hansestadt Hamburg, die sich ab 2011 mit dem von der EU verliehenen Titel "Green Capital", also Grüne Hauptstadt Europas, rühmen darf, will beim Thema Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Mobilität eine Vorreiterrolle übernehmen.

Spitzentechnologie in der Binnenschifffahrt

Ein Zusammenschluss aus 10 Projektpartnern unter der Federführung Hamburgs erhielt eine EU-Förderung für die Entwicklung eines vollständig brennstoffzellenangetriebenen Fahrgastschiffs für 100 Passagiere. Das erste Brennstoffzellen-Fahrgastschiff dieser Größe wird von einer ebenfalls im Projekt entwickelten Wasserstoff-Tankstelle versorgt.

 

Hamburger Hochbahn AG

Das Unternehmen sammelte bereits 1999 erste Erfahrungen mit dem Einsatz des brennstoffzellenbetriebenen NEBUS (New Electric Bus). Schon dieser verfügte über die fortschrittliche und saubere Technologie der Brennstoffzelle. Seit 2003 betreibt die HOCHBAHN im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts CUTE (Clean Urban Transport for Europe) drei Brennstoffzellenbusse im Linienverkehr. Aufgrund der erfolgreichen Erprobung dieser Wasserstofftechnologie wird das Projekt CUTE bis Anfang 2007 erweitert und verlängert. Es trägt den neuen Projektnamen HyFLEET: CUTE. Neun Wasserstoffbusse sind für die HOCHBAHN im Einsatz.
(Quelle: www.hysolutions-hamburg.de)

 

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